Die Bernina B 790 PRO eröffnete ein neues Zeitalter bei Bernina – mit Laserpointer, BQM-Stickmustern und der Stitch-out App (und noch mehr neuen Funktionen). Es folgte die B 990, die B 770 QE PRO, die B 735 PRO und dann noch die B 700 PRO.
Was kann man an einer 7er dann noch verbessern?
Eigentlich könnte man ja sagen, wenn die B 790 PRO nicht das bietet, was man sucht, wird es die B 990.
Aber größer ist ja nicht immer besser. So eine B 990 braucht schon viel Platz im Nähzimmer. Vielleicht kam Bernina so auf die Idee, der 790 einfach nochmal ein Upgrade zu verpassen.
Zugegebenermaßen ein sehr schickes Upgrade: Die Bernina B 790 ULTRA.
Welche Funktionen sind mit der ULTRA neu in der 7er Serie?
Stichplattenerkennung
Diese Funktion wurde mit der B 990 eingeführt und ist jetzt auch bei einer 7er verfügbar. Daher können aber die Platten der Vorgängermodelle nicht mehr verwendet werden.
Jumbo-Stiche
Auch diese Technik ist von der B 990 übernommen worden. Dank des Quertransports kann eine B 790 ja schon immer Maxi-Stiche nähen. Diese können nun noch mehr bearbeitet werden, z.B. um 500% vergrößern.
Die 3-Punkt-Positionierung
Nach der 2- und 4-Punkt-Positionierung ergänzt eine weitere Technik die flexiblen Möglichkeiten, vor allem beim Besticken von Quilts. Man arbeitet ja nicht nur mit rechteckigen Formen. Mit der neuen Positionierung ist auch das exakte Anpassen von Dreiecken in einen Quiltblock möglich.
(Soll mit einem Update bei der B 990 nachgerüstet werden.)
Verbesserte Hilfefunktionen
Tutorials direkt in der Maschine oder am Tablet – für jede Situation gibt es eine Lösung. War die Fragezeichenfunktion bei Bernina schon extrem hilfreich, geht es jetzt noch ein bisschen weiter. Zum Beispiel zeigt die B 790 ULTRA am Display einen QR-Code an, der dem Handy oder Tablet den Weg zum passenden Tutorial aufzeigt.
Teilen von BQM-Stickmustern
Die integrierten BQM-Stickmuster (120) können mit einer frei wählbaren geraden Linie zerlegt werden. So gelingt das Sticken von Abschlüssen viel einfacher.
Man muss sich aber nicht immer die Arbeit machen und bei vorher zusammengesetzten BQM-Dateien jedes Element einzeln schneiden. Die B 790 ULTRA kann auch den Rahmen als Grundlage verwenden. Füllen Sie den Rahmen mit dem gewünschten Muster, verbinden alles und die Maschine schneiden dann die Überstände ab, die über den Stickbereich hinausragen.
(Soll mit einem Update bei der B 990 nachgerüstet werden.)
BQM-Dateien verbinden
Der Shape-Designer ist nicht neu, aber die Technik wurde verbessert.
Denn setzt man BQM-Dateien zusammen, kann man sie so miteinander verbinden, dass die Bernina B 790 ULTRA das ganze Muster an einem Stück durchstickt. Die Anzahl der Vernähstiche kann jetzt geändert werden.
Ist das Design fertig, kann es auch als BQM gespeichert werden. Das heißt, weitere Änderungen sind danach noch möglich, auch das Anpassen der Stichlänge.
(Soll mit einem Update bei der B 990 nachgerüstet werden.)
Nähstiche als BQM im Stickmodus laden
Davon haben wir bis jetzt noch keine Demonstration gefunden, aber wir sind schon sehr gespannt. Das würde die Möglichkeiten beim Individualisieren gerade bei kleineren Quiltprojekten ja noch richtig steigern.
(Soll mit einem Update bei der B 990 nachgerüstet werden.)
Das kleine i macht den Unterschied
Der BSR hat einen Zusatz bekommen und ist nun ein BiSR. Das heißt: Der Stichregulator ist jetzt unter der Stichplatte und man muss nicht den BSR-Fuß Nr. 42 montieren. Der passionierte BSR-Fan weiß sofort, was das heißt: Rulerwork ist möglich!
Wie schon bei der B 990 ermöglicht der integrierte Stichregulator, dass alle normalen Freihandfüße verwendet werden können, also auch der Rulerfuß Nr. 72.
Klein, aber fein
Wie schon im Sticken, gibt es nun die Undo-Funktion im Nähen. Haben Sie einen Stich verändert, können Sie einfach Schritt für Schritt wieder zuückgehen.

Die Bernina 990 – die ultimative Nähmaschine?

Die BERNINA B790 PRO – die innovative Stickkombi
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